Santa Lucia

Galerie der Gespräche

Situation 66: Dissonanz

  

Am Mittwoch, 24. März 2021, 19 Uhr, wird Andreas Spechtl im Rahmen von situation 66 mit Max Dax in der Galerie der Gespräche sprechen. Der Talk wird live ab 19 Uhr auf meinem Instagram-Account „maxdax“ übertragen. Anlass ist die Veröffentlichung des Romandebüts DISSONANZ – EIN AUSTAUSCHBARES JAHR von Max Dax im Merve Verlag.

Alexander Kluge: »Max Dax hat mit DISSONANZ den Roman seiner Generation geschrieben – weil er seiner Generation zutiefst misstraut.«

Kristof Schreuf: »DISSONANZ ist super. Max Dax schreibt, wie Jackson Pollock gemalt hat.«

Bestelle DISSONANZ beim Buchhändler deines Vertrauens oder direkt beim Merve-Verlag.

Dissonanz ist die wahre Geschichte eines austauschbaren Jahres. Der erste Roman des einstigen Spex-Chefredakteurs Max Dax ist ebenso eine Spurensuche nach Verbrechen, die in seinem Namen geschahen, als auch ein Versuch über die Poesie vor und nach Auschwitz. Es wird von unerwiderter Liebe berichtet, von Europa Endlos, von gutem Essen und guter Musik. Doch wer ist der Verfasser und was ist wirklich im Geschäftsjahr 2009/2010 geschehen? Klar scheint allein: Der Erzähler lebt in einer unbarmherzigen Taktung von Stunden und Tagen, in rhythmisierten Mustern, die wie Risse in der Zeit gemahnen: Die Welt ist eine Erfindung der anderen, und mir kann nichts passieren. Bleibt die Frage der Hyperrealität: Kann die Zukunft in der Gegenwart beschworen werden, oder ist sie vorbestimmt? In weiteren Sprechrollen: die schöne S., die geheimnisvolle W., Hans Ulrich Obrist, Harun Farocki, Jean-Michel Jarre, Ed Ruscha, Imre Kertész, Claude Lanzmann, Arto Lindsay, die Prinzessin von Sizilien und der Stadtfuchs.

#dissonanz #merverlag #merve #maxdax #galeriedergespräche #andreasspechtl #japanik #bobdylan #alexanderkluge #claudelanzmann #europaendlos #niemandsbucht #stadtfuchs #zentrumdesbösen #reneezellweger #laurenbacall #simonedebeauvoir #felixguattari #gillesdeleuze

Foto: Bela Bender

Situation 65: Laura Sachs

  

Situation 63: Bettina Scholz

  

Situation 63: Gargoyle by Bettina Scholz

  

  

Dear all, we are proud to inform you that Bettina Scholz and Santa Lucia Galerie der Gespräche have published a limited edition Gargoyle (bronze gem with silver chain, ca. 4,5 x 3,5 cm, 23 g, edition of 77 + 3 artist proofs) to protect you against evil spirits.

The extremely powerful, yet wearable multiple doesn’t come cheap: 170 Euro + shipping. PM me if you are seriously interested to inquire more details.

Photography by Luci Lux. #bettinascholz #gargoyle #maxdax #santalucia #bettischolz

Situazione 62: Federico Albanese

  

Situation 60: Henning Strassburger

  

Situation 59: 25A0 summit 001 – Der nächste Journalismus

  

Situation 58: Hyper! Reprise

  

Situation 57: Reinhard Kleist

  

Situation 56: Daniel Blumberg Private Views

  

Situation 56: GUO live at Urban Spree

  

GUO ARE DANIEL BLUMBERG AND SEYMOUR WRIGHT

GUO is a multidisciplinary duo formed of Daniel Blumberg and Seymour Wright. Their third album ‚GUO4‘ will be released in September on Mute.

GUO are due to perform on the occasion of the closing night of the super successful HYPER! A JOURNEY INTO ART AND MUSIC exhibition at Deichtorhallen Hamburg on August 4, 2019.

One day later, on August 5, 2019, GUO will give their FIRST EVER concert in Berlin at Urban Spree as part of situation 56, that will be embedded in a rare DJ set by Max Dax (Very Unimportant People Lounge / VUP Lounge).

Don’t you dare miss the hottest concert in town.

“Was passieren kann, wenn die Herangehensweise des Freejazz auf die Zugänglichkeit von Pop und eine an der bildenden Kunst geschulte Praxis treffen, dafür ist „Minus“ ein Fanal, eine regelrechte Markierung des Jahres 2018.“ – Spex

„Caustic, scratchy fire music“ – The Wire

„Glorious slabs of noise“ — Victor Schonfield

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Daniel Blumberg is an artist and musician from London. He is currently exhibiting at the Deichtorhallen in Hamburg and recently exhibited his debut solo show at Union Gallery in London. Blumberg’s acclaimed album on Mute, ‚Minus‘, was released last year.

Seymour Wright is a musician and writer, currently working in London. Wright’s work is about the creative, situated friction of learning, ideas, people and the saxophone – music, history and technique. Recent collaborations have included projects with footwork founder RPBoo and drummer Paul Abbott (as the XT duo)

Situation 55: Ben de Biel BERLIN TAXI

  

Max Dax: Du bist ein beharrlicher Mensch. Du fotografierst entweder jahrelang Taxifahrten — oder über Jahre hinweg kontinuierlich das Berlin der Neunzigerjahre. In dem Erfolgsbuch Berlin Wonderland, erschienen bei bobsairport, sind eine ganze Reihe von Fotografien von dir erschienen und können als Beitrag zu einer kollektiven Erinnerung an diese Jahre verstanden werden.

Ben de Biel: Wiederholungen sind interessant. Durch die wiederkehrenden Szenenbilder oder überhaupt die intensive Beschäftigung mit einem Thema entstehen im Rückblick ganze Kapitel in einem Gesamtwerk. Oft ergibt sich ein neues Kapitel zufällig, aus einer Situation heraus. So sind ja auch die Dokumentationen der Gesprächssituationen in der Santa Lucia Galerie der Gespräche entstanden. Mich reizte es, interessante Menschen beim Abendessen zu fotografieren — an und für sich ein No-Go. Tatsächlich habe ich dann vor allem fotografiert, wenn das Dinner bereits beendet war und die Gäste noch weiter tranken und rauchten. Dieser Raum, also die Galerie der Gespräche hat dann eine ganz eigene Atmosphäre — da herrscht eine ganz andere Energie als im Club oder im Restaurant. Also kam ich immer wieder in die Galerie, und ehe ich mich versah, war ich längst mitten drin in einem neuen Kapitel — und musste allein deshalb weiter fotografieren. So kommt eine Kontinuität in die Arbeit, ohne dass ich mich zuvor mit einem Konzept an die Sache gemacht hätte. Und wenn ich mir die Fotos anschließend mit etwas zeitlichem Abstand erneut anschaue, dann entstehen ganz von selbst Ideen zu Büchern oder Ausstellungen, je nach dem, in welchen Kontext ich solche Serien dann stelle.

Max Dax: Du giltst als Chronist der Neunzigerjahre Jahre in Berlin. Wundert es dich eigentlich, dass im Rückblick nur sehr wenige Fotografen so nah am Geschehen gewesen sind wie du?

Ben de Biel: Mein Alleinstellungsmerkmal basiert vielleicht darauf, dass ich nicht als Gast in Berlin war, der als Fotojournalist vielleicht für eine Woche nach Berlin geschickt wurde, um den Mauerfall zu fotografieren, sondern ich war selbst ein Protagonist oder Teil einer Szene. Ich habe vor Ort gelebt und meine Szene fotografiert und aus dieser Szene heraus das Geschehen um mich herum dokumentiert. Ich lebte damals in der Kleinen Hamburger Straße und habe oft ganze Tage und Nächte im nahegelegenen Tacheles verbracht. Dort habe ich ganz oft mitbekommen, dass Fotojournalisten auf einen Schnappschuss oder ein schnelles Motiv vorbei kamen — um ein Bild vom Tacheles gemacht zu haben. Nur einige sehr wenige von ihnen hatten auch die Chuzpe und sind bis in die beiden Wohnhäuser nebenan vorgedrungen, um mal zu gucken, wie es bei Hausbesetzers so aussieht. Da sie aber nicht ein Teil von uns waren, haben sie natürlich auch keinen oder nur einen oberflächlichen Zugang in diese Häuser bekommen. Die Medien verlangten zwar nach spektakulären Bildern, aber an einem genauen Blick war dann doch niemand interessiert. Es wundert mich daher nicht, dass es neben mir nur wenige andere gegeben hat, die den Alltag in der Hausbesetzerszene fotografierten — und diese Szene lebte nun einmal im Brennpunkt dessen, was das Berlin der Neunzigerjahre so interessant machte.

Max Dax: Es gibt eine schöne Songzeile bei Blumfeld: „Kommst du mit in den Alltag?“ Da wird der Alltag als Versprechen auf ein Abenteuer begriffen, als eigentlich größte Liebeserklärung: Kommst du mit mir in den Alltag?

Ben de Biel: Der Alltag zeigt das, was tatsächlich ist. Erst im Alltag zeigten sich alle Auswirkungen, die zum Beispiel mit der Wiedervereinigung im Osten Berlins einher gingen. Wer in Westberlin lebte, hat ja gar nicht mitbekommen, was es für die Menschen in der ehemaligen DDR bedeutete, von der Treuhand abgewickelt zu werden und mitanschauen zu müssen, wie alle Institutionen, die den Alltag in der DDR geregelt hatten, nach und nach verschwanden. Ein westdeutscher Alltag blieb von den Veränderungen in der anderen Welt gänzlich unberührt. In der Hausbesetzerszene lernte ich viele Söhne und Töchter von DDR-Bürgern kennen, die mit der Wende arbeitslos geworden waren. Wir selbst empfanden die Situation hingegen als Befreiung. Wir konnten mit einem Mal alles machen, was wir wollten, und das bedeutete: wir führten ein geiles Leben. Und diesen rauschhaften Zustand habe ich mit einer ähnlichen Gewissenhaftigkeit fotografiert wie später meine nächtlichen Fahrten im Taxi from disco to disco — oder nach Hause ins Bett.

Exterritorial Situation 54: Hyper!-Talk #2 mit Albert Oehlen, Hans Ulrich Obrist und Max Dax

  

Am 26. Mai 2019 interviewen Max Dax und Hans Ulrich Obrist im Rahmen der Ausstellung HYPER! A JOURNEY INTO ART AND MUSIC gemeinsam Albert Oehlen. In dem Gespräch wird es um Berührungspunkte und Differenzen zwischen den Welten der bildenden Kunst und der Musik gehen.

Achtung, es handelt sich um eine exterritoriale Situation: Der Hyper!-Talk findet im Foyer der Deichtorhallen Hamburg statt, nicht in der Santa Lucia Galerie der Gespräche in Berlin.

Exterritorial Situation 53: Hyper!-Talk #1 mit Daniel Blumberg, Arto Lindsay, Michaela Melián, Bettina Scholz, Kristof Schreuf, Emil Schult, André Vida, Hans Ulrich Obrist und Max Dax

  

Am 25. Mai 2019 interviewen Max Dax und Hans Ulrich Obrist im Rahmen der Ausstellung HYPER! A JOURNEY INTO ART AND MUSIC gemeinsam die Künstler und Musiker Daniel Blumberg, Arto Lindsay, Michaela Melián, Bettina Scholz, Kristof Schreuf, Emil Schult und André Vida. In dem Gespräch wird es um Berührungspunkte und Differenzen zwischen den Welten der bildenden Kunst und der Musik gehen.

Achtung, es handelt sich um eine exterritoriale Situation: Der Hyper!-Talk findet im Foyer der Deichtorhallen Hamburg statt, nicht in der Santa Lucia Galerie der Gespräche in Berlin.

Situation 52: Arto Lindsay

  

Situation 52: Arto Lindsay live at Urban Spree

  

Arto Lindsay ist einer der großen Legenden der New Yorker No Wave. Arto Lindsay is one of the greatest musicians of all time. Seit den späten Siebzigerjahren hat er mit Bands wie DNA, The Golden Palominos oder John Lurie’s Lounge Lizards Musikgeschichte im Leftfield der No-Wave-Noise New Yorks geschrieben hat, bevor er 1997 eine unfassbare Reihe von Soloalben veröffentlichte, auf denen er die Samba- und Bossa-Nova-Musik Brasiliens dekonstruierte.

Kristof Schreuf legte als Sänger und Texter der Band Kolossale Jugend das Fundament für das, was heute als Hamburger Schule oder Diskurspop bezeichnet wird. In seinen Texten nahm er auf die abstrakte Poesie Georg Trakls bezug, er erfand die deutschsprachige Popmusik im Alleingang neu. Erst nach seinem Song „Bastard“, enthalten auf „Heile, Heile Boches“, dem Debütalbum der Kolossalen Jugend, wagten sich Bands wie Blumfeld, Cpt. Kirk & oder Tocotronic aus der Deckung. Auf seinem ersten, 2010 auf Daniel Richters Buback-Label erschienenen Album „Bourgeois With Guitar“ kombiniert Schreuf modular Melodien und Texte Dritter, so dass zuvor nie gehörte Hybride entstehen. Zur Melodie von „The End“ von den Doors singt Schreuf etwa den Text von „Search and Destroy“ von den Stooges, aber die Musik klingt wie Charles Mingus, wäe er ein Folk-Musiker.

GET YOUR TICKETS HERE:
https://urbanspree.stager.de/Urban%20Spree/tickets
MORE INFOS:
https://www.urbanspree.com/ev…/arto-lindsay-kristof-schreuf/

COST: €16 + €1 FEE
ORGANIZER: GALERIE SANTA LUCIA + URBAN SPREE
ADDRESS: URBAN SPREE, REVALER STRASSE 99 (WARSCHAUER STR. X REVALER STR.), BERLIN

Situation 50: Francesco Sbano

  

Situation 49: Daniel Blumberg

  

Situation 48: Uwe Jäntsch

  

 http://www.youtube.com/watch?v=LLI1QkXKa5c&feature=youtu.be

Situation 47: Jean-Martin Büttner

  

Mit seinem Buch „Sänger, Songs und triebhafte Rede“ schrieb Jean-Martin Büttner eines der wichtigsten deutschsprachigen Bücher über das Thema Rockmusik. Ausgerechnet an Bob Dylans 77. Geburtstag, dem 24. Mai 2018, spricht Jean-Martin Büttner mit Max Dax darüber, wie man über Musik reden und schreiben kann. Aus gegebenem Anlass wird es im Rahmen von situation 47 nicht zuletzt also um Bob Dylan gehen und wie man über jemanden schreiben und reden kann, über den schon ganze Bücherregale voll geschrieben worden sind.

„Für einen Moment halten Songs die Zeit an, sagt Dylan. Paul Williams spricht von der ‘stopped time’ in Visions of Johanna. An die Stelle der Zeit tritt der Raum, dessen Stille sich mit Sound füllt, so wie der Sänger die Stille im Saal mit Gesang füllt. Hohlräume werden beschrieben und mit Bildern und Tönen vermessen: der Ofen hustet, das Radio dudelt, Lichter flackern, Frauen wispern, der Wachmann knipst, ein Junge murmelt. Wo der Sound nicht hinkommt, ist die Stille endlos: Inside the museums, infinity goes up on trial / Voices echo this is what salvation must be like after a while… beginnt die vierte Strophe, gefolgt von einer Umdeutung, die Marcel Duchamp gefallen hätte: But Mona Lisa had the highway blues / You can tell it by the way she smiles… Der Highway-Blues ist das Passwort der Schlaflosen im amerikanischen Traum. Was die Psychoanalyse nicht als Annäherung ans Chaos, sondern als Flucht vor der Vernunft interpretiert, ist im Grunde ein Rückweisungsantrag an die Realität. (…) Dylan hat dieses Reale schon auf dem Tombstone Blues von 1965 eingefordert: Now I wish I could write you a melody so plain / That could hold your dear lady from going insane / That could ease you and cool you and cease the pain / Of your useless and pointless knowledge… In Visions of Johanna fragt sich der Wachmann, wer hier eigentlich verrückt ist. Im Tombstone Blues gibt Dylan die Antwort: Verrückt wird, wer am sinnlosen Wissen verzweifelt.“ (J.-M. Büttner)

Situation 44: Henrik Mauler / Zeitguised

  

Erst kürzlich lernten sich Max Dax und Henrik Mauler kennen, als beide ein Interview für die Festschrift zum 20. Jubiläum des Musikvideo-Preises der Oberhausener Filmfestspiele führten:
Dax: Bist du ein Spieler?

Mauler: Ich komme schon daher, aber ich war nie süchtig. Als ich 1986 zwölf Jahre alt war, erlebte ich den Höhepunkt einer neuen Ästhetik, die auch später nicht mehr wieder erreicht wurde, da die Welt der Computerspiele in Richtung Realismus abgedriftet ist. Aber in den Achtzigern hatten die Computerspiele durch ihre eigene Ästhetik auch einen autonomen, eigenen Platz gehabt.

Dax: Du redest von Spielen wie „Pong“ oder „Space Invaders“?

Mauler: Im Grunde rede ich von allen 8-Bit-Spielen, die man auf dem C-64 spielen konnte. Das waren wichtige Spiele, und ich habe parallel dazu angefangen, abstrakte Computergrafik und meine ersten 3D-Renderings zu generieren. Ich war also weniger ein Spieler, der eskapistisch in andere Welten eintauchte, sondern ich war an der neuen Ästhetik interessiert und an den neuen dreidimensionalen Räumen, die diese Spiele uns mit einem Mal eröffneten. Und da wären wir wieder bei Matthew Barney, der seine Räume ja auch als Spielplätze des Absurden zu begreifen scheint.

Situation 46: Bettina Scholz

  

In ihren hyperglatten, screenhaften Glasbildern, aber auch in ihren Collagen, Objekten und Wandarbeiten macht Bettina Scholz Übergangssituationen und Veränderungsprozesse sichtbar, und es scheint immer auch um die Koexistenz von Schönheit und Bedrohung zu gehen — keine Schönheit ohne Gefahr.

Bettina Scholz (im Kataloginterview mit Max Dax): „Ein Gewitter ist schön, aber auch bedrohlich. Das Meer steht sinnbildlich für Größe und Freiheit, kann aber auch Entwurzelung und Tod bedeuten, nicht nur bezogen auf die aktuelle, dramatische Situation vieler Geflüchteten, sondern auch auf die Naturgewalten. Liebe ist schön, aber schließt auch immer die Bedrohung des Verlassenwerdens, der Endlichkeit mit ein.“

Die Bilder springen in eine eigene Logik der überbordenden Farben und Formen, gleichzeitig haben sie etwas Flüchtiges, obwohl sie meist streng gerahmt sind. Sie sind enorm emotional, obwohl sie uns mit distanzierter Kühle begegnen.

Der rythmische, fragmentarische Titel Intro Extro New Moon Love Song bezieht sich assoziativ auf die Einflüsse, die diese Bilder begleiten, und die oft aus der Literatur und dem Science-Fiction-Film kommen: Blade Runner 2049, Planet Magnon, Melancholia, Tornados, Sandstürme, Orange, Imperium, Star Wars, die Gotik, Intuition und Zufall sind Themen, die auftauchen.

Zur Finnissage der Ausstellung am 8. Juni 2018 erscheint ein Katalog.

Private Views können unter folgender email angefragt werden: mail@santa-lucia.gallery

Situation 45: Friedrich Liechtenstein

  

Situation 43: Sonya Schönberger

  

Situation 42: Andreas Gebhard

  

Situation 41: Craig Holiday Haynes

  

Situation 38: Pomegranate #1

  

Situation 37: André Vida and Evelina Vida

  

Situazione 35: Fabrizia Lanza

  

Situation 34: Emil Schult feat. Emma Nilssen

  

Kaum ein Künstler hat mit einer solchen gestalterischen Wucht die bildende Kunst und die Musik zusammengedacht und -geführt wie Emil Schult, der mit seinen Schallplattencovern für die Gruppe Kraftwerk Weltruhm erlangte. Weniger bekannt sind seine Hinterglasmalereien, in denen er u.a. Portraits von Wissenschaftlern und Musikern, Städte der Zukunft und mit dem Kosmos verbundene Frösche malt. Diese Hinterglasbilder haben eine verblüffende Aktualität, da sie über das Material (= die glänzende, scheinende Oberfläche) zugleich eine Reflektion der Touchscreen-Epoche sind, in der alle Inhalte über dieselbe Oberläche / dasselbe Interface konsumiert werden.